Ausgangsbasis

Ausgangssituation zu Beginn des Suse Projekts:

 

Die Frauenberatungsstelle in Meschede wird seit 16 Jahren vom Land NRW, dem Hochsauerlandkreis und der Stadt Meschede gefördert.

Der erste Kontakt zu einer Einrichtung der Behindertenhilfe ergab sich durch die Anfrage einer Wohneinrichtung für junge, behinderte Menschen. Wir wurden gebeten, ein Seminar für Frauen zu den Themen Sexualität, Selbstbild- und Selbstwert, Körperwahrnehmung, Gewalt, Hilfsmöglichkeiten durchzuführen. Im Verlauf des Seminars wurde deutlich, dass viele Frauen in ihrer Vergangenheit sexualisierten Übergriffen ausgesetzt waren und wenig Wissen über ihren Körper hatten. Das Sprechen über Sexualität war mit großer Scham besetzt.

  Unter dem Titel „Ich bin richtig – ich bin wichtig“ wird das Seminar seitdem in jedem Jahr 1-2mal für verschiedene Träger durchgeführt.

Da die Frauenberatungsstelle mit Hilfe eines vom Kreisjugendhilfeausschusses finanzierten Honorartopfes seit 1996 in kleinem Umfang Präventionsarbeit gegen sexuellen Missbrauch anbietet, war das Seminar für uns Anlass, ein Präventionsangebot für Förderschulen zu konzipieren.

Frauengruppen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe nutzen regelmäßig das Angebot, die Beratungsstelle kennen zu lernen und Informationen zu den Themen Gewalt und den Rechten von Frauen zu erhalten.

 Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen (oft vermittelt durch Betreuerf_innen)  nehmen Beratungsgespräche bei uns in Anspruch. Für die Frauen, die in Meschede leben, ist es möglich, eigenständig zu uns zu kommen. Die meisten anderen brauchen dabei Hilfe ihrer Betreuer_innen.

2013 haben wir eine Fortbildung in Leichter Sprache für uns und interessierte Kolleginnen organisert. Seitdem stehen einige Seiten unserer Homepage in Leichter Sprache zur Verfügung.

Wir sind Mitglied im „Netzwerk gegen sexualisierte Gewalt an Menschen mit Behinderungen“, das vom Caritas Verband Brilon ins Leben gerufen worden ist und ca. ein bis zwei Mal jährlich tagt.

 

 

 

 

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